Keine nachträglich höhere Steuer, wenn Finanzamt sorgfaltswidrig Einkünfte übersieht

Haben Sie schon einmal zu wenig Steuern bezahlt? Das Gefühl hat wohl kaum einer von uns jemals gehabt. Es kommt aber gelegentlich vor, dass das Finanzamt im Rahmen der Steuerfestsetzung Fehler macht. Das oberste deutsche Finanzgericht entschied in einem Fall, dass ein für den Steuerpflichtigen günstiger fehlerhafter Steuerbescheid nicht mehr geändert werden darf.

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Familienheim steuerfrei übertragen

Wie übertrage ich möglichst steuerfrei mein Familienheim an meinen Ehepartner bzw. an meine Kinder? In Zeiten steigender Immobilienpreise sollten sich Haus- bzw. Wohnungseigentümer hierüber frühzeitig Gedanken machen. Die Freibeträge bei Schenkungsteuer bzw. Erbschaftsteuer betragen zwischen Ehegatten 500.000 Euro, zwischen Eltern und Kindern jeweils 400.000 Euro.

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Vorsorgeverfügungen

Neben Verfügungen von Todes wegen zur Regelung der Erbfolge (Testament, Erbvertrag) sollte jeder, insbesondere mit zunehmendem Alter, Verfügungen für den Fall schwerer Krankheit oder des Todes – sogenannte Vorsorgeverfügungen (Generalvollmacht, Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Betreuungsverfügung, Kontovollmacht etc.) – treffen. Der nachfolgende Überblick fasst das Wichtigste zu den verschiedenen Vorsorgeverfügungen zusammen.

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So entlarven die Finanzämter Steuerhinterzieher

Zur Aufdeckung von Steuerhinterziehung nutzt das Finanzamt eine Reihe von Informationsquellen, die sich nicht auf „Daten-CDs“ aus bekannten Steueroasen, wie zum Beispiel der Schweiz, Luxemburg oder Liechtenstein, beschränken. Welche Möglichkeiten die Steuerfahndung dabei hat, ist den meisten Steuersündern nicht bewusst.

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Häusliches Arbeitszimmer – jedem Nutzer stehen 1.250 EUR Höchstbetrag zu

In Änderung seiner bisherigen Rechtsprechung entschied der Bundesfinanzhof (BFH) kürzlich, dass für ein häusliches Arbeitszimmer jeder Nutzer die von ihm getragenen Kosten geltend machen darf; der in der Regel geltende Höchstbetrag von 1.250 EUR darf dabei von jedem Nutzer in voller Höhe ausgeschöpft werden.

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Erbschaftsteuer auf Pflichtteilsanspruch auch ohne Geltendmachung

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat entschieden, dass ein Pflichtteilsanspruch, den der verstorbene Erblasser selbst vormals geerbt, aber nicht geltend gemacht hat, zum Nachlass dieses Erblassers gehört und somit zulasten seiner Erben der Erbschaftsteuer unterliegt.

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Gartenfest mit Geschäftsfreunden steuerlich absetzbar?

Grundsätzlich sind betrieblich veranlasste Bewirtungsaufwendungen – wenn auch auf 70 % beschränkt – als Betriebsausgaben bzw. Werbungskosten steuerlich abziehbar. Das kann auch für ein Gartenfest unter Geschäftsfreunden auf dem Wohngrundstück des Steuerpflichtigen gelten. Voraussetzung ist, dass das Abzugsverbot des § 4 Abs. 5 Nr. 4 Einkommensteuergesetz (EStG) nicht greift.

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Steuervorteile durch Mietvertrag mit Angehörigen

Mietverträge mit Angehörigen (Ehegatten bzw. Lebenspartner, Kinder, andere Familienmitglieder) werden häufig geschlossen, um steuerliche Verluste zu erzielen, die sich vorteilhaft bei der Festsetzung der Einkommensteuer im Rahmen der Steuererklärung auswirken.

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Steuerhinterziehung des Erblassers wirkt sich auf die Erben aus

Ein Erbe haftet grundsätzlich auch für hinterzogene Steuern des Erblassers. Miterben können vom Finanzamt als Gesamtschuldner in Anspruch genommen, sodass schlimmstenfalls ein Miterbe die gesamte Steuerschuld nachzahlen muss. Dieser hat dann gegen die anderen Miterben Anspruch auf Ausgleich in Höhe der jeweiligen Erbquote.

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Weihnachtsfeier: Beeinträchtigen Absagen die Steuerfreiheit?

Ob eine Betriebsveranstaltung steuerfrei ist, berechnet sich nach der Teilnehmerzahl. Wenn Gäste kurzfristig absagen, fällt dies nicht den tatsächlich Feiernden zur Last, so aktuell das Finanzgericht Köln entgegen der Finanzverwaltung.

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